PAPI
Psychologische Analyse der Patienten - Information

Ablauf - Analysemethodik

Creative Groups - Standardverfahren, wenn möglich

    • Eine Creative Group erhebt auch unterschwellige Einstellungen und Vorstellungen, die emotionalen, unbewussten  Aspekte, die der Diskussionsteilnehmer selbst nicht "bewusst" kennt.
    • Sie bringt die Bilder und Emotionen, die im Kopf des Patienten beim Lesen der Gebrauchsanweisung bestehen,  an die Oberfläche.
    • Es werden auch Zeichnungen angefertigt und tiefenpsychologische "Spiele" gespielt.
  • Wir sind gewissermaßen "Psychologische Detektive", die durch die Creative Groups  das Unterbewusstsein der Patienten erforschen!


Einzelinterviews - wenn notwendig:
  • Wenn Diskussionsrunden aufgrund der Patientenstruktur unmöglich sind, werden Einzelinterviews durchgeführt

Die Teilnehmer der Creative Groups:
  • 6-8 potentielle und/ oder tatsächliche Medikamentenuser / Patienten oder Angehörige der Gesundheitsberufe, die die Packungsbeilage lesen und verstehen sollten
  • Das Psychotechnische Institut besitzt eine Teilnehmerdatei von fast 1000 (potentiellen) Patienten
Verwendete Methoden

Diskussion:

  • Durch die Diskussion in der Gruppe (Gruppendynamik) werden Barrieren abgebaut und die Antworten sind erheblich umfassender und ehrlicher, da sich die Teilnehmer gewissermaßen gegenseitig „befruchten“ und dadurch Themen aktualisiert werden, die in weniger bewussten Gehirnregionen abgelegt wurden.
    • über die Gebrauchsinformation
    • die einzelnen Elemente der Gebrauchsinformation
    • auf Wunsch auch über die Packung
    • div. Kommunikationselemente usw.

Zeichnungen (nur in den Creative Groups möglich):

  • Zeigen, in welche „emotional Fields“ die Gebrauchsinformation und das Medikament aufgrund der Gebrauchsinformation „eingeordnet" werden.
  • Die (potentiellen) Patienten fertigen zeichnerische Darstellungen von
    • Produktwelten,
    • schönen Träumen und Alpträumen vom Produkt,
    • lebendig gewordenen Produkten usw. an
Priority - Shots
  • Die Packungsbeilagen werden nach verschiedenen Kriterien gescreent

  • Mit einem TextMarker wird die Gebrauchsanleitung markiert:

    • Sympathische – unsympathische Elemente
      • Sehr wichtig, da man daraus erkennen kann, welche Worte/Sätze negative Emotionen auslösen

    • Wichtige – unwichtige Elemente
      • Was sollte stärker hervorgehoben/besser platziert werden, bzw. wo kann man einschränken und Text einsparen?

    • Unverständliche Elemente

  • Erstellung von Priority-Indices,
    • die auf einen Blick erkennen lassen, wie diese Gebrauchsinformation erlebt wird

Emotional Distance-Scalings

  • Zeigen die emotionale Distanz, die aufgrund der Gebrauchsinformaqtion zu diversen Elementen entstanden ist:
    • Zum Medikament

    • Zur Marke

    • Zur Packungsbeilage usw.

Rollenspiele

  • Umgehen möglicher persönlicher Ausdrucksbarrieren:
  • Man spielt den Arzt, der das Medikament dem Patienten beschreibt, einen zufriedenen Patienten usw.
    • Dadurch gewinnt man klare Einblicke, wie das Medikament und seine Wirkung tatsächlich wahrgenommen wird.

Bewertungsprofile

  • Imageprofile – dienen zur Messlattenerstellung
    • Bewertung der Gebrauchsinformation

    • Einstellungen zum Produkt, Image

    • Ev. Einstellungen zur Marke

  • Einnahmebereitschaft
    • Projektierte Dauer der Einnahme z. B.
      • gar nicht, bis es mir besser geht
      • solange es der Arzt es für richtig hält
      • wie in der Gebrauchsinformation beschrieben;

Weitere Information - PAPI


Weitere detaillierte Informationen über Psychological Group Research:

  • Methodik - Wie "blickt" man in die "Seele" Ihres Kunden?  Welche psychologischen und kreativen Methoden  werden in einer Psychologischen Gruppendiskussion eingesetzt? 

    • Beispiele - typische Zeichnungen in Gruppendiskussionen


    • Assoziative Stimuli: Beispiele, wie sich durch vorgegebene Stimuli  Vorstellungswelten erkennen lassen
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